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BUSHIDO - Von der Skyline zur Bühne zurück-Tour
Kein Künstler in Deutschland – und auch außerhalb des Landes muss man lange nach Vergleichbaren suchen – hat sich in den vergangenen Jahren so rasant entwickelt wie Bushido. Der umstrittene, aber unbestrittene Rap-König aus Berlin hat in den letzten Jahren viele neue Erfahrungen gemacht, ist reifer geworden und trotzdem keinen Zentimeter von seinem Weg abgewichen. Die Fans danken ihm diese Geradlinigkeit und seine unbändige Kreativität mit leidenschaftlicher Begeisterung. Sein Anfang September erschienenes neues Album Von der Skyline zum Bordstein zurück erreichte bereits zwei Wochen nach Erscheinen Goldstatus und ist somit sein drittes Gold-Album in Folge.
Bushido ist ein Arbeitstier, präsent wie kein anderer Rapper. Vier Alben in vier Jahren – das gemeinsam mit Saad unter dem Alias Sonny Black produzierte Album „Carlo Cokxxx Nutten II“ gar nicht mitgerechnet – sprechen eine eindeutige Sprache. Der Titel des neuen Albums spielt auf den Indie-Meilenstein Vom Bordstein bis zur Skyline von 2003 an, der ohne jeden Marketingaufwand stolze 35.000 Einheiten verkaufte. Bushido (der Name ist der Lebensphilosophie der japanischen Samurai entliehen und bedeutet „Wege des Kriegers“) gab mit diesem unter Mithilfe von Produzentenkollege Ilan und Ex-Homie Fler aufgenommenen Underground-Meisterwerk dem Aggro-Berlin-Label und der lebhaften Straßen-Rap-Szene der Hauptstadt den letzten noch fehlenden Kick, um auch im Rest der Republik richtig durchzustarten.
Ein neuer Deal mit dem Majorlabel Urban/Universal machte den Weg frei für Bushidos Streben nach dem Rap-Thron, und mit seinen letzten beiden, jeweils sechsstellig verkauften Alben Electro Ghetto und Staatsfeind Nr. 1 (u.a. ausgezeichnet mit dem „Bestes Album national“-Award der HipHop-Fachzeitschrift Juice) ist der Wortakrobat mit tunesischem Blut in den Adern endgültig zur Nummer 1 avanciert. Der führende Musiksender MTV honorierte die Leistungen des Superstars jüngst mit dem ‚Goldenen Tape’ und sogar für die MTV European Music Awards ist Bushido nominiert. Um es Vom Bordstein bis zur Skyline zu schaffen, braucht es neben Energie, Fantasie und Wortgewalt auch ein ausgeprägtes Ego, denn für Erfolg wird man im Reich des harten HipHop zwar respektiert, aber nicht unbedingt geliebt, sondern eher neidisch beargwöhnt. Und Bushido als wohl markanteste Symbolfigur für den Aufstieg aus der Asche der Straße, hat viele Neider, aber eben noch mehr Bewunderer. Er spricht die Sprache der Straße, und so war es kein Wunder, dass ausgerechnet dieser kontroverse Künstler ausgewählt wurde, sich als einer der Repräsentanten im Rahmen der von der Jugendzeitschrift Bravo initiierten Aktion „Schau nicht weg“ gegen die an deutschen Schulen grassierende Gewalt einzusetzen. Vom Bordstein bis zur Skyline schaffen es schließlich nur die wenigsten, und wenn der Schulabbrecher und ehemalige Kleinkriminelle den Kids vor Ort erklärt, warum es wichtig ist, dass sie ihre Schullaufbahn erfolgreich abschließen, hat das tausendmal mehr Gewicht als die Worte irgendwelcher Politiker.
Bushido ist ein Einzelgänger, der zwar viele Freunde hat, sein neues Album Von der Skyline zum Bordstein zurück aber erstmals ohne Gaststars produzierte. „Bereits im Vorfeld der Produktion stand fest, dass ich diesmal kein Teamwork wollte“, erklärt Bushido, und sein Kumpel Eko Fresh bestärkte ihn in dieser Entscheidung. Beatmaster Kingsize wurde so zum einzigen Mitarbeiter auf VDSZBZ, und das
hat sich bezahlt gemacht, denn Bushido hat mit seinem ehrlichsten und zugleich kompaktesten Album endgültig zu sich selbst gefunden. „Meine Herausforderung bestand darin, meinen Sound für 2006 zu definieren. Ohne Einflüsse oder Kompromisse.“
Auf Mainstream-Veranstaltungen wie der Echo-Verleihung fühlt er sich nicht zu Hause, auch wenn er die Öffentlichkeit absolut nicht scheut, wie zuletzt seine Teilnahme bei Stefan Raabs „TV Total Stock Car Crash Challenge“ bewiesen hat, wo er sich für das Team Napster hinters Steuer setzte. Das Rampenlicht, in dem Bushido aufblüht, ist das auf der Bühne, möglichst nah bei seinen Fans. Deshalb will er auch nach der gerade vollendeten „Deutschland, gib mir ein Mic!“-Tour, die ihn mit seinen Homies Saad und DJ Stickle durch die großen Hallen führte, möglichst bald zurück auf die Bühne, und diesmal wird der Rahmen wieder intimer werden. Seine unzähligen Fans können Bushido Anfang 2007 auf der Von der Skyline zur Bühne zurück-Tour hautnah in den Clubs zwischen Rostock und Ulm, Saarbrücken und Kempten erleben.
Der Februar hat 28 Abende. An 24 davon steht Bushido auf der Bühne und zelebriert mit den Fans seine intensive Live-Performance, für die er 2006 mit dem Publikums-Echo als bester Live-Act geehrt wurde. Die Maßstäbe setzende, Ende April 2006 erschienene Live-DVD und die gleichnamige CD „Deutschland, gib mir ein Mic!“ zeigten eindrucksvoll, warum alle Konzerte auf dieser Tour durch die großen
Hallen im Spätsommer dieses Jahres restlos ausverkauft waren. Auch jetzt besteht kein Zweifel daran, dass sämtliche Tickets bald im Besitz der Fans sein werden, die es kaum erwarten können, den kompromisslosen Agent Provocateur, dessen Geschichten aus dem Leben nicht selten auf dem Index landen, bei seinen so souveränen wie authentischen Live-Spektakeln zu erleben.
Karten gibt es beim HNA Kartenservice unter der Ticket-Hotline 0561/ 203 204 und im Internet unter www.mmkonzerte.de Nachricht vom
30.12.06 00:35
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